Induktives Laden - kabellos voller Energie
Eniwa untersuchte gemeinsam mit neun hochkarätigen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft erstmals in der Schweiz die technische Machbarkeit des induktiven Ladens von Elektrofahrzeugen unter Alltagsbedingungen. Gleichzeitig beleuchtet die Projektgruppe Vor- und Nachteile.
Nach über zwei Jahren intensiver Arbeit wurde das Projekt “INLADE” erfolgreich am 2. März 2026 abgeschlossen. Der detaillierte Abschlussbericht mit allen Resultaten und gewonnenen Erkenntnissen ist auf ARAMIS zu finden.
Ergänzend zum Zulassungsprozess von induktiven Ladesystemen und umgerüsteten Fahrzeugen in der Schweiz wurde eine vertiefte Analyse des Ladesystems und weiterer Einsatzmöglichkeiten durchgeführt. Dieses Pilotprojekt wurde unterstützt vom Bundesamt für Energie (BFE), dem Kanton Zürich (AWEL) und Kanton Aargau (BVU).
In einem ersten Arbeitspaket wurden zwei Standorte und zwei Fahrzeugen ausgerüstet und umfangreich getestet. Besonderes Augenmerk lag auf dem Einsatz im Bereich des E-Carsharing. Experten der ZHAW analysierten die User-Experience. Die Empa (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt ) führte technische Untersuchungen zur Ladeeffizienz und Zuverlässigkeit der Systeme durch. Zusätzlich wurde im Rahmen des Projekts potenzielle Anwendungsfälle für Elektrobusse, Taxis sowie autonome Fahrzeuge evaluiert.